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Archive for July, 2019

ZWISCHEN AUSGÄNGEN

MAIL-ART-ARCHIV RUTH WOLF-REHFELDT

UND ROBERT REHFELDT

ARCHIV DER ANONYMEN ZEICHNER

ARCHIV DER ENTTÄUSCHTEN ERWARTUNGEN

WERKBUNDARCHIV – MUSEUM DER DINGE

 

VANESSA FARFÁN MORITZ FREI

LILIAN ROBL DANIELE SIGALOT

RUTH WOLF-REHFELDT

6. 8. – 15. 9. 2019

ERÖFFNUNG: SA 3. 8. 2019, 19 UHR

 

GALERIE WEISSER ELEFANT

D – 10117 BERLIN – AUGUSTSTRASSE 21

DI – FR 11 – 19 UHR / SA 13 – 19 UHR

Lorina Speder: Nicht Anfang und nicht Ende, taz vom 6.08.19

 

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Point of No Return

Museum der bildenden Künste Leipzig 23.07. bis 03.11.2019

Eröffnung am 22.07. um 18 Uhr

(Oskar Manigk, 1988)

Mehr als 300 Werke von 106 Künstler/-innen zeigen in der Vielzahl ihrer Handschriften, Kunstmodelle und Denkarten das Phänomen eigensinniger und von politischen Zeitrechnungen unabhängiger Kunst. Erstmals wird die unmittelbare Vorgeschichte ebenso einbezogen wie die Transformationszeit nach 1989. Die Ausstellung zeigt die bereits in den 1980er Jahren auffallenden »Risse in der Mauer» und deren Gründe, thematisiert deren unerwarteten Fall sowie die Neudefinition künstlerischen Schaffens nach 1989.

Wichtige Werke der künstlerischreflexiven Bezugnahme auf die Friedliche Revolution entstanden als Antizipation, Ahnung oder Aktion bereits im Vorfeld des Ereignisses. Andererseits konnten viele gültige künstlerische Positionen erst mit Distanz, Abstand und beobachtetem Wandel gesellschaftlicher Zusammenhänge entstehen.

»Point of No Return» präsentiert zur Veranschaulichung dieses spannungsvollen Gesamtzusammenhangs Arbeiten von ostdeutschen Künstlern aus drei Generationen, die in der DDR in unterschiedlichen Schulen, Milieus und Szenen wirkten. Dabei wird das gesamte Spektrum von staatlicherseits herausgehobenen über kritisch-loyale und nonkonforme Positionen bis hin zu offen dissidentischen Haltungen gezeigt. Es werden auch Arbeiten von Künstler/-innen vertreten sein, die zwar noch in der DDR geboren wurden, aber keine Erfahrungen mehr im sozialistischen Kunstsystem machten. Viele junge Künstler/-innen stellen sich heute ganz bewusst in den Kontext ostdeutscher Kunstproduktion und greifen Fragen von Herkunft, Tradierung von Eigensinn und Mentalität aber auch von Hegemonie und »Kolonialisierung» auf.

Die Ausstellung wird von Paul Kaiser (Direktor Dresdner Institut für Kulturstudien), Christoph Tannert (Leiter Künstlerhaus Bethanien, Berlin) und Alfred Weidinger (Direktor Museum der bildenden Künste Leipzig) kuratiert. Es erscheint ein Katalog.

Museum der bildenden Künste

Katharinenstraße 10

04109 Leipzig

www.mdbk.de

Di/Do-So 10-18 Uhr; Mi 12-20 Uhr, Feiertage 10-18 Uhr

MDR Kultur vom 22.07.19

Ingeborg Ruthe: Metaphern des Umbruchs, Frankfurter Rundschau vom 25.07.19

Christiane Meixner: Maschinenraum des Sozialismus, Tagesspiegel vom 11.08.19

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