Feeds:
Posts
Comments

Archive for the ‘Mail Art’ Category

E D I T I O N # 2 Jürgen O. Olbrich

Donnerstag 12. Dezember 2019, ab 19.00 Uhr

Für die zweite Ausgabe der «M.F.F. Edition» befasst sich Jürgen O. Olbrich mit dem Händeauflegen auf sowohl Körper, Schriftbild und Kopiergerät. Unter dem Titel «on fingers on» widmet er sich den Möglichkeiten des Kopierens auf Papier mit Braille-Schrift und den dabei entstehenden Schattenspuren und Entfremdungen.

Museum für Fotokopie / Makroscope

Friedrich-Ebert-Str. 48, 45468 Mülheim an der Ruhr

weitere Infos: www.makroscope.eu 

Read Full Post »

 

 

Wechselausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig

29. November 2019 bis 26. Juli 2020

Auf der Suche nach Freiräumen entwickelten Kunstschaffende, Intellektuelle, aber auch Jugendliche alternative Lebenskonzepte und Gestaltungsmöglichkeiten: Sie besetzten leerstehende Wohnungen und Fabrikgebäude, die sie als Ateliers oder Probenräume nutzten und zu selbstbestimmten Orten einer „zweiten Öffentlichkeit“ machten. So fanden zahlreiche Konzerte und Lesungen im privatem Umfeld statt, aber auch öffentliche Institutionen wie Kulturhäuser wurden „unterwandert“ und von der alternativen Szene für Ausstellungen oder Performances genutzt.

Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden Künstlerzeitschriften aus dem Bestand des Museums, die als „Samisdat“ im Selbstverlag jenseits der Zensurwege der DDR als Kleinstauflagen gestaltet und verteilt wurden. Künstlerische Mail Art-Projekte – Postkartenkunst als „Fenster zur Welt“ – waren ebenfalls eine Alternative zum offiziellen Kulturbetrieb mit seinen reglementierenden Vorgaben.

Beispielhaft werden anhand von Ausstellungsplakaten, Originaldokumenten und Fotografien Leipziger Orte einer selbstbestimmten „Zweiten Öffentlichkeit“ dargestellt, in denen Kulturakteure gemeinsam intermediale Projekte und Lesungen mit systemkritischen Autoren realisierten. Verschiedene musikalische Strömungen wie experimentelle Kompositionen, das Freejazz-Festival in Peitz, Straßenmusik, Punkkonzerte der Jugendsubkultur und die vielfältigen Beziehungen der Akteure zueinander ergänzen den musikalischen Aspekt von Kunst und Protest im letzten Jahrzehnt der DDR.

Deutsche Nationalbibliothek

Deutscher Platz 1

04103 Leipzig

www.dnb.de

Leipziger Internet Zeitung

Read Full Post »

Das Kulturmagazin des MDR zeigte am 28.11. einen Beitrag über Ruth Wolf-Rehfeldt, der hier online zu sehen ist:

artour

Es klingt wie ein Märchen und ist doch Realität: Mit 87 Jahren erlebt eine ostdeutsche Künstlerin nach Jahrzehnten im Schatten der Kunstwelt ihren Durchbruch und wird zum gefeierten Star. 1932 in Wurzen geboren, beginnt Ruth Wolf-Rehfeldt Anfang der 1970er Jahre mit Visueller Poesie und Mail Art. In der DDR liegt sie damit jenseits der staatlichen Kunstnormen. Bis Anfang der 90er Jahre wird sie nur punktuell wahrgenommen, kommt nach der Wende auch im westdeutschen Kunstbetrieb nicht an und gibt ihre künstlerische Tätigkeit auf.

Seit sich die Galeristin Jennifer Chert für sie einsetzt und auf der Art Basel ausstellte, hat Ruth Wolf-Rehfeldt es bis zur Documenta und 2018 u.a. ins Albertinum nach Dresden geschafft.

Weiterlesen…

Read Full Post »

Oskar Manigk gehört zu den bekanntesten Künstlern Mecklenburg-Vorpommerns. Er beherrscht viele Instrumente und Tonlagen – schräge Töne inbegriffen. Das souveräne Spiel schließt allerdings auch die Gefahr der Randständigkeit und des existentiellen, von Selbstzweifeln geprägten Balanceaktes mit ein. Manigk, in der DDR ein unangepasster Künstler, malte sich ab den 1980er Jahren, abseits des parteilich und staatlich gelenkten Kultursystems, auf tausenden Papierbögen, hektisch und mit grobem Pinselstrich die gesellschaftlichen und privaten Zerwürfnisse und Spannungen von der Seele. Mit bitterem Humor, schonungslos sich selbst und seiner Umwelt gegenüber, agierte er ‚im Dunklen‘ und parallel zu den neoexpressiven Kunstbewegungen jener Zeit in beiden Teilen Deutschlands. Sein vielstimmiges Werk, welches sich bis in die Gegenwart ungebremst aus sich heraus entwickelt, fand erst im wiedervereinigten Deutschland die ihm gebührende Anerkennung.
Auf Grundlage einer erstmaligen komplexen und dekadenübergreifenden Werksichtung geht die Kunsthistorikerin Birthe Dobroczek (*1977) in ihrer Untersuchung der Frage nach, wie sich in der Malerei Oskar Manigks das Streben nach künstlerischer Freiheit stilistisch und inhaltlich manifestiert. Anhand von Schlüsselwerken und eingebettet in die soziohistorischen Fakten wird ein künstlerisches Lebenswerk nachgezeichnet, das aus innerer Notwendigkeit heraus entstand.

Broschur, 407 Seiten, 36 €

Sequenz Medien / xlibri.de Buchproduktion; Auflage: 1 (26. September 2019)

ISBN: 978-3946307181

Hier bestellen.


Zeitgleich hat der KUNSTVEREIN FÜR MECKLENBURG & VORPOMMERN IN SCHWERIN den Katalog OSKAR MANIGK. HIER + DA herausgegeben.
Mit Beiträgen von Naomi Hennig, Ulrich Rudolph und Nadine Grünewald sowie einem Interview mit dem Künstler. Er enthält zahlreiche Abbildungen und die Kurzgeschichte “Puppchen“ von Oskar Manigk.

Broschur, 96 Seiten, 18 €
ISBN: 978-3-9821380-0-8

Weitere Informationen hier.

KUNSTHALLE im E-Werk
Spieltordamm 5
D – 19055 Schwerin


					

Read Full Post »

That’s my Milieu

Das ist mein Milieu– Internationales Mail Art Projekt anlässlich des 90. Todestages von Heinrich Zille

Ausstellungseröffnung am 16. November 2019 um 17 Uhr in den Kunst Etagen Pankow

Pestalozzistraße 5-8

Raum 431

13187 Berlin

Ein Projekt von Juliana Hellmundt mit 83 Teilnehmern aus 23 Ländern.

https://mailartontheway.wordpress.com

Read Full Post »

Birger Jesch Korrespondenzen

10. November 2019 bis 1. März 2020

LITERATURMUSEUM ROMANTIKERHAUS JENA

Unterm Markt 12a · 07743 Jena · Telefon 03641– 49 82 49

Dienstag – Sonntag 10–17 Uhr · http://www.romantikerhaus-jena.de

ERÖFFNUNG

am 9. November 2019 um 15 Uhr

MEDIEN

Kurzfilm von Jena-TV hier.

Ulrike Merkel am 11.11. in der Thüringer Allgemeinen hier.

BEGLEITPROGRAMM

25.01.2020, 15 Uhr

Silhouetten-Porträt-Session mit Birger Jesch

Projekt „Schattenalbum: Handschrift & Silhouette“

29.02.2020, 15 Uhr

„Joseph Beuys, Birger Jesch und die Mail Art in der DDR“

Vortrag Dr. Lutz Wohlrab

 

Read Full Post »

Aufbruch Herbst 1989

Route_1.indd

Ein Projekt der Künstlerin Karla Sachse mit Bodenzeichen im öffentlichen Raum, dem Online-Zugang zu Interviews mit Zeitzeugen und Begleitveranstaltungen vom 9.9. bis 9.12. 2019

Lange bevor DIE MAUER geöffnet wurde, hatten Menschen im Land gegen die so festgefügt erscheinenden Verhältnisse protestiert, diese ignoriert oder unterlaufen, durch-löchert, aufgebrochen – Bürgerrechtler/innen, Umweltaktivist/innen, kritische Wissenschaftler/innen, Kirchenleute, Schriftsteller/innen, Schauspieler/innen, Bildkünstler/innen, Musiker/innen, Punks. Viele von ihnen lebten bzw. leben in Prenzlauer Berg, Weißensee oder Pankow.

In INTERVIEWS erinnern sich zahlreiche dieser Menschen an den Herbst 1989, als sich Ereignisse und Aktivitäten überschlugen, markiert vom 9. September (Gründung des Neuen Forums), 9. Oktober (Ende der Polizeiaktionen gegen friedliche Demonstranten), 9. November (Öffnung der Mauer), 9. Dezember (erste Tagung des Runden Tisches). Das führte zu dem, was die einen Friedliche Revolution nennen, andere die Wende. Das dichte Gewebe aus verschiedenen Stimmen wird den Kern einer permanenten WEBSEITE bilden, die diese Geschichte(n) des Bezirks Pankows neu und auch anders erzählt:

www.aufbruch-herbst89.de

Temporäre BODENZEICHEN vor den Hauseingängen von Wohn- und Arbeitsorten sowie Treffpunkten werden ab September die sichtbaren Bezüge dazu herstellen. QR-Codes oder die Webadresse verlinken diese Orte direkt mit Interviews und/oder Text-Bild-Montagen. Diese Zeichen streben zuallererst eine Würdigung der Akteure an. Sie sollten aber auch die Erinnerung von uns allen anregen. Die heutigen und insbesondere die neuen Bewohner/innen des Bezirks mögen diese Zeichen informieren und ermuntern, ihre Nachbarschaft besser kennenzulernen.

Darüber hinaus werden im genannten Zeitraum an besonderen Orten aller drei Alt-Bezirke VERANSTALTUNGEN stattfinden, um verschiedene Themen und Aspekte auf ihre Wirkungen und heutige Bedeutung hin zu befragen. Alle Orte und Termine sind auf einem eigens entworfenen Stadtplan zu finden und unter:

www.aufbruch-herbst89.de

Links zu Interviews mit den Mail Artisten: Sal-Gerd Bayer, Oskar Manigk, Karla Sachse und Ruth Wolf-Rehfeldt 

Read Full Post »

Older Posts »

%d bloggers like this: